Die Hauptdarsteller am Sonntag den 12.11.2017 waren die Jagdhunde und davon gab es viele. Mehr als 30 verschiedene Rassen, Haar- und Farbschläge von Jagdgebrauchshunden konnte die Lehrgangsleiterin Dr. Monika Schroedter vorstellen und die Rassemerkmale besprechen. 
 
Danach wurden einzelne Arbeiten aus der Prüfungs- und Jagdpraxis gezeigt. Den angehenden Jungjägern wurde klar, dass gut ausgebildete Jagdhunde für die Jagd auf Niederwild dringend gebraucht werden. Den Hasen im hohen Wildackerbewuchs hätte man sonst nur schwer gefunden und die erlegte Graugans aus dem Wasser würden wir kaum bergen können wenn nicht ein guter Jagdhund ans andere Ufer schwimmen würde und sie apportiert. 
 
Beeindruckend war die konzentrierte und ruhige Arbeit des Hannoverschen Schweißhundes auf einer getretenen Fährte und ein Foxterrier zeigte, dass auch die kleinen Jagdhunderassen vielseitig einsetzbar sind und fand einen Marder durch Arbeiten der Schleppe und apportierte ihn zu seiner Führerin.
 
Das zünftige Holsteiner Rübenmus schmeckte nach dem interessanten Vormittag besonders gut.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die erste praktische Veranstaltung war der Reviergang in den Landesforsten am Sonntag den 17.9.2017. Bei bestem herbstlichen Wetter machte die Ausbilderin Katrin Greve mit den Teilnehmern vom Jagdkurs Segeberg einen Spaziergang durch den Wald.
 
Die Revierleiterin des Reviers Heidmühlen von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten erklärte grundlegende Dinge zum Wald und der Bejagung von Wild in diesem Lebensraum. Welche Waldbäume gibt es hier bei uns, wie werden sie gepflanzt oder gesät, welche verschiedenen Waldbilder und Strukturen sind hier zu sehen und was sind jagdliche Einrichtungen und welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Ausformungen.
 
Es wurden Spuren und Fährten gefunden, Verbiss- und Fegeschäden an den Waldbäumen entdeckt und Losung sowie verschiedene Pflanzen bestimmt. Der Tag zeigte den Teilnehmern, dass ein Spaziergang durch den Wald dem Kundigen eine Menge zu erzählen hat. 
Ein interessanter neuer Einblick in die Natur für die Teilnehmer und alle konnten zustimmen:              
Der Jagdschein verändert das Leben!
 
   

Waldgeräusche  

   
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