Es war ein strahlender Sonntag, der 1.11.2015, und es waren viele Hundeführer mit ihren Jagdgebrauchshunden der Einladung vom Jagdkurs Segeberg zur Jagdhundeschau gefolgt um den Teilnehmern vom Jagdkurs Segeberg ihre Hunde zu präsentieren.

 

26 verschiedene Jagdhunderassen in den verschiedenen Farben/Haararten – insgesamt 45 Jagdhunde wurden zur Rasseschau vorgestellt. So direkt nebeneinander auf der Wiese präsentiert konnte die Lehrgangsleiterin Dr. Monika Schroedter den angehenden Jungjägern die rassetypischen Merkmale jeder Jagdgebrauchshundrasse gut erklären.

Wie unterscheiden sich der Kleine Münsterländer, der Deutsch Langhaar Hellschimmel und der Epagneul Francais, die ja alle 3 die braun-weiße Fellfarbe haben? Wie sieht der Parson Russell Terrier, wie der Jack Russell Terrier aus und welche der Rassen ist vom JGHV in Deutschland anerkannt?

 

Danach wurden Arbeiten aus dem Prüfungsprogramm bzw. aus dem Jagdbetrieb gezeigt.

Eine Schleppe mit einem Kaninchen soll den Jagdhund vorbereiten auf die Arbeit auf der Wundspur eines Kaninchens und die ausgelegten Wildarten (Hase und Ente) in einem Wildacker mit hohem Bewuchs zeigten, wie schwer es für den Hund ist dort Witterung zu bekommen – denn Bringen tun die Hunde alles, was sie mit der Nase wahrnehmen können. Wird ein Fuchs geschossen und der Hund soll ihn bringen – es ist gar nicht so einfach einen schweren Fuchs über einen Graben zu tragen!

Die Arbeit eines Schweißhundes auf einer am Vorabend mit dem Fährtenschuh getretenen Fährte zeigte die Ruhe, mit der diese Hunderasse Fährten arbeitet und der Golden Retriever fand und brachte die Graugans aus dem Schilf, obwohl um den Teich 100 Zuschauer und 30 Hunde standen – so viel Ablenkung hat man bei der Jagd zum Glück nicht!

Das Bringselverweisen ist eine Arbeit, die der Hund mit großer Freude absolviert, man konnte es der Magyar Vizsla Hündin wirklich ansehen.

Die Gehorsamsfächer die in Schleswig-Holstein für die Brauchbarkeits Prüfungen verlangt werden wurden gezeigt: Folgen frei bei Fuß, Ablegen und Schießen  - Leinenführigkeit - Standruhe bei der Treibjagd ( 50 Treiber und 40 abgelegte Hunde – ein echter Gehorsamstest)

 

Zum Abschluss gab es für alle ein leckeres traditionelles Herbstgericht aus Schleswig-Holstein: Rübenmus mit Beilage (Kohlwurst, Backe und Kassler) – es war ein Genuss!!! 

 

Eine lehrreiche Veranstaltung – ein schönes Treffen von den Hundeführern – insgesamt ein sehr schöner Sonntag Vormittag.

 

 

 

 
   

Waldgeräusche  

   
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